Montag, 14. Dezember 2009

Mehr als 1000 Worte





Das fand ich gut.



Das fand ich nicht gut.









Sonntag, 13. Dezember 2009

Cortez the Killer





Das habe ich nicht verstanden.

Malte Lehmings Kreuzzug wird immer undurchsichtiger.


Wären Christen nicht verfolgt worden, wäre ein zentrales Motiv für die Besiedlung der Neuen Welt entfallen.
Mhh. Darüber muss man nachdenken. Nach Wikipedia war das zentrale Motiv eigentlich mehr fiskalisch.

Die bislang beutereichste Besetzung war die Eroberung Mexikos 1519 bis 1521, die dem Königshaus immensen Reichtum auf Kosten der aztekischen Ureinwohner gebracht hatte. Angesichts der erlangten Schätze wuchs die Gier der Konquistadoren nach Edelmetallen immer mehr an, weshalb die Entdeckungsreisen immer intensiver fortgeführt wurden.
Allein bei der Schlacht von Tenochtitlan (1527) kam es zu 240.000 Kollateralschäden Aber irgendwas muss sich Malte doch gedacht haben. Dass die spanischen Christen von ihrem katholischen König verfolgt wurden, ist nicht sehr wahrscheinlich. Also Rache für Rom? 1500 Jahre später? Oder die haben geglaubt, Nero versteckt sich immer noch in Tenochtitlan? Herr Lehming, bitte weiter forschen.

Das habe ich auch nicht verstanden.

Wenn man erzreaktionäre Thesen vertritt, sollte man sich auf Leute berufen, die unverdächtig sind. Thomas Mann gehört zu den üblichen Unverdächtigen. Das dachte sich auch General a.D. Schönbohm , als er wieder einmal was zu Elite sagen wollte.

Nur eine gut erzogene und hoch gebildete Elite ist in der Lage, in Politik und Wirtschaft auf internationalem Parkett zu bestehen…In seinen „Betrachtungen eines Unpolitischen“ hatte Thomas Mann noch ein feines Gespür für jene Auswüchse von Demokratie und Massengesellschaft, mit denen sich das humanitäre Denken unglaubwürdig macht. Thomas Mann hatte sich mit seinem Buch, wie er später schrieb, den „Nivellierungstendenzen der heraufkommenden mechanisierten Zivilisation“ entgegengestellt: „Ich kämpfte für ein Deutschland, das ich kannte und liebte, für ein Deutschland, das selbst in der Parvenu-Atmosphäre des Wilheminischen Kaisertums noch gedeihen konnte: eine geistige Haltung, die sich zur Musik, Metaphysik, Psychologie, einer pessimistischen Ethik und einem individualistischen und humanistischen Idealismus bekannte, das politische Element aber geringschätzend ausschied.“
Ich spendiere jedem ein Bier im Mommseneck, der mir das erklären kann.




Samstag, 12. Dezember 2009

Maria Magdalena





Das fand ich gut.


Wenn Eltern auf ihr Kind richtig stolz sind, geben sie ihm viele Namen. Guttenberg hat angeblich alle gängigen männlichen Vornamen, bis auf Wilhelm. Den kriegt jetzt – unter anderem - unser neuer Großflughafen, unser Tor zur großen Welt (Pjöngjang). Vorläufig wurde für folgende Bezeichnung Namensschutz angemeldet: "Flughafen Berlin-Brandenburg – Berlin Brandenburg Airport – Willy Brandt".
Warum so kleinlich und unpräzise?
Unser Vorschlag: "Flughafen Berlin-Brandenburg – Berlin Brandenburg Airport – Willy Brandt , geb. Herbert Ernst Karl Frahm - Marie Magdalene Dietrich"


Das fand ich nicht gut.

Völlig zu Unrecht zieht Müller Neuhof über unsere Gerechtigkeitsministerin her. "Eine Justizministerin, die gegen sich selbst klagt, ist ein Witz." Da hat er einfach nicht verstanden, worum es Schnarre eigentlich geht: Die Verwirklichung des Traums eines jeden Juristen – einmal zu Gericht gehen und 100 Prozent sicher sein, dass man gewinnt.


Freitag, 11. Dezember 2009

Ballermann





Das fand ich gut.


Nordwesten ist keine Himmelsrichtung, sondern eine Einstellungsfrage. Vorsicht also, Herr Schulze. Mit unvorsichtigen geographischen Angaben kann man sich deshalb schnell selbst verraten.


„Das Land [Spanien] im innern trocknet immer mehr aus, die Ränder sind vom Meer bedroht.“
Wo war also Herr Schulze im Urlaub, wenn er Katalonien für den nordwestlichen Teil Spaniens hält?

Röchtöch! Ballermann.


Das fand ich nicht gut.

"50 pro Semester" wird nicht ausgestrahlt.

„Es ist eine verheerende Botschaft an alle Zuschauer, wenn Frauen und Männer in einer Art modernen ,Kopfgeldjagd’ zu Sexobjekten degradiert werden“, sagte Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) der „Passauer Neuen Presse“.














Muss die gerade sagen.


Mittwoch, 9. Dezember 2009

Dalai Lama





Das fand ich gut.

Das hätte ich Malte einfach nicht zugetraut. Eine ordentliche Analyse des liberalen Istzustands.
"Da regiert sie nun emsig vor sich hin, zehrt sich auf im Kampf für ein paar halbfette Pfründe, die sie den deutschen Hoteliers, Vermietern und Apothekern versprochen hatte. Das ist klein. Und es sticht besonders deshalb ins Auge, weil es alles zu sein scheint, was die FDP nach elf Jahren Verantwortungsabstinenz zur Gestaltung des Landes beizutragen hat. Es fehlt der Entwurf, die Linie, die Haltung."
Das fand ich nicht gut.

Aber, als hätte ich es geahnt, dann kommt die erbärmliche "Begründung". Malte wirft der FDP nicht vor, sich nicht ausreichend für Bürgerrechte und Demokratie einzusetzen, sondern, dass sie nicht religiös genug ist:

Und warum hören wir nichts von FDPlern, wenn zum Beispiel christliche Missionarinnen im Jemen ermordet werden? Da kneifen sie.
Lieber Herr Lehming, wir beide wissen, dass in Gottes Namen täglich Menschen ermordet werden, darunter sogar unschuldige Agnostiker. Wenn die FDPler also zu jeder religiös motivierten Bluttat etwas sagen würden, kämen sie gar nicht mehr dazu, Hoteliers glücklich zu machen.
Aber es kommt noch schlimmer:


"Unvergessen auch Klaus Kinkel, wie er sich weigerte, den Gebetsschal des Dalai Lama umzulegen."
Unvergessen Klaus Kinkel? Den musste ich erst einmal googeln, so vergessen ist er. Und seine einzige Großtat war es, sich zu weigern, den versifften Schal von dem Mann umzuhängen, der sich selbst mit Gott verwechselt






Samstag, 5. Dezember 2009

Öcalan




Das fand ich gut.


Heute mal wieder in eigener Sache. Bisher war das Lichtjahr (~ 299.000 km) die größte Einheit für Strecken. RCC war das zu wenig. Die Lösung: Das Lichtschaltjahr (~300.613 km).
Noch ein Vorschlag: 1 Öcalan = -0,17 cm²

Das fand ich nicht gut.

Wenn die Französisch-Nachhilfe, die immer samstags kommt, ihre eigenen Texte schon ins Deutsch übersetzen lassen muss, soll sie nicht auch noch anfangen, Englisch zu quatschen. Und sich – als Zugezogner – über den langen Berliner Winter und das Schmuddelwetter zu beschweren, ist ungefähr so originell wie "Langer Lulatsch" und "Schwangere Auster". Arrête.


Mittwoch, 2. Dezember 2009

Faulpelz




Das fand ich gut.


Der Tsp. ärgert sich über das Wort zum Sonntag aus Karlsruhe zu recht. Müller-Neuhof auf Seite 1:
Wie kann es sein, dass wir ein Minarettverbot als Verstoß gegen die Religionsfreiheit in der Schweiz kritisieren, wir uns aber andererseits in Deutschland nicht vom demokratisch gewählten Abgeordnetenhaus, sondern von den Kirchen vorschreiben lassen müssen, wie besinnlich die Adventssonntage in Berlin zu bleiben haben?
Aber für RCC ändert sich ja zum Glück nichts: Bier und Zigies gib't nach wie vor an der Tanke, selbst auf Weihnachten.

Das fand ich nicht gut.

Keine Überraschung, dass das Herr Prantl von der Süddeutschen anders sieht.

Es [das Urteil] mag rührend altmodisch sein, richtig ist es trotzdem.
Wer selbst enfach zu faul ist, auch Sonntags seine Kommentare zu schreiben, freut sich natürlich über das Lob aus Karlsruhe.

Montag, 30. November 2009

Appenzell - Innerhoden




Das fand ich gut.


Man soll eben nicht einfach die Kavallerie rufen, wenn man mit nachbarschaftlicher Höflichkeit genauso weit kommen kann. Na gut, die Eidgenossen haben jetzt entschieden, dass man in der Schweiz keine Minarette mehr bauen darf, und böse Zungen könnten jetzt lästern, dass das fremdenfeindlich und menschenrechtswidrig ist. Nicht so unser Tsp. Anstatt den Kantonen, bei denen das links dargestellte Plakat besonders viel Erfolg hatte, hässliche Vorwürfe zu machen, oder sich gar über deren namen („Inner-Hoden“ lustig zu machen, bescheinigt ihnen Gerd, der Tapfere, - Sensibilität:

"In traditionell konservativen und gegenüber ausländischen Einflüssen besonders sensiblen Kantonen wie Appenzell-Innerrhoden kamen die Minarettgegner auf über 70 Prozent."
Das fand ich nicht gut

Montags kommen die Querschläger immer von rechts-außen. Dafür ist Alexander, der Große, zuständig. Bevor er uns erklärt, dass die Herdprämie da am besten aufgehoben ist, wo die Kleinen nicht indoktriniert werden können, spielt er das Problem erst einmal herunter:

Es dürfte nicht häufig vorkommen, dass 150 Euro die Geister so gründlich scheiden. Doch das Betreuungsgeld hat ausgelöst, was in unserer Konsensdemokratie selten geworden ist, den grundsätzlichen Konflikt.
Ja, aber so einfach ist das gar nicht! Es geht nämlich nicht um 150 €, sondern das ist nur der monatliche Betrag für ein Kind in einer Familie. Das läppert sich, Herr Gauland, und – hast du’s nicht gesehen – fehlen dem Fiskus mehrer Tausend Euro, wenn nicht mehr. Das ist leider so ähnlich wie mit der Pendlerpauschale und der Mehrwertsteuer. Auch wenn die MWSt für einen Cappuccino bei Starbucks nur 57 Cent beträgt, ist es gar nicht so einfach, den MWSt-Satz so mir-nichts-dir-nichts um 3% zu erhöhen. Jedenfalls nicht in einer Regierung ohne SPD-Beteiligung.


Donnerstag, 26. November 2009

Idi Amin




Das fand ich gut.

Zurecht findet Gerd, der Tapfere , dass das FDP-Gefasel über die Tarifsymmetrie im Wohnraummietrecht Blödsinn ist. Aber dafür braucht man eigentlich gar nicht so viel Worte. Denn: was ist der Unterschied zwischen einem Vermieter und einem Mieter? Der eine hat ein Wohnung zuviel, der andere hat ein zuwenig.

Das fand ich nicht gut.

Joachim Blüher macht es einem in unfairer Weise schwer, gegen Berlusconi zu sein. Wer kein Fan von Silvio ist, ist seiner Ansicht nach ein Spießer, der vermutlich lieber vier Frauen, fein „säuberlich getrennt“ nacheinander hat als vier gleichzeitig, der den uncoolen Tonsetzer aus Leipzig dem flippigen Aidakomponisten vorzieht und der Berlusconis Witz vom „gut gebräunten Obama“ einfach nicht lustig finden will. Zugegeben: Berlusconi ist ein bisschen bunter und knalliger als Horst Wer, aber das sind Idi Amin, Gaddhafi und Pol Pot auch.


Mittwoch, 25. November 2009

Stephenie




Das fand ich gut.


Gregor Dotzauer ist ein kluger Mann. Endlich mal jemand, der anschaulich und plausibel begründet, warum Schirrmacher nicht alle Tassen im Schrank hat. „Payback“ ist das dümmste Buch, das je geschrieben wurde (Sorry, Stephenie!). Warum ist man seit Google von einer „Informationsflut“ bedroht? Gab es nicht schon in Alexandria eine Bibliothek mit mehr Büchern als man lesen kann? Man muss ja nicht alles anklicken, und wer freiwillig bei Twitter ist, ist selbst schuld. Peinlich vor allem der aufdringliche Hinweis Schirrmachers, das ihn sein PC technisch natürlich nicht überfordert. Andererseits ist es auch wieder einfach sympathisch, wenn jemand ein 240-Seiten-Buch auf den Markt wirft, in dem drinsteht, warum „in der heutigen Zeit“ keiner mehr die Ruhe hat, z.B. ein 240-Seiten-Buch zu lesen.

Das fand ich nicht gut.

„Meinungsseite“ ist keine Entschuldigung dafür, auch noch den stumpfesten Blödsinn zu veröffentlichen. Aus ihrer rückwärtsgewandten und revanchistischen Haltung macht Ina Weisse jedenfalls keinen Hehl.

Oder warum sonst eilte er [Westerwelle] kaum im Amt als Erstes nach Polen?
Ja, wohin denn sonst? Liechtenstein? Siebenbürgen? Nordkorea?

65 Jahre nach Kriegsende, nach Mauerfall und Perestroika wäre es nun aber langsam an der Zeit, dass auch die letzte große Opfergruppe des Weltkrieges, die Vertriebenen, ihre Anerkennung findet.
Ach ja? Und dann können wir endlich den „Schlussstrich“ ziehen?


Freitag, 20. November 2009

Jeanne Claude und Christo




Das fand ich gut.

Jeanne-Claude ist tot. Das ist knapp und griffig formuliert, schnörkellos, und vor allem: es reimt sich.

Für die nächsten Fälle haben wir schon ein paar Empfehlungen:

1. Iris Berben musste sterben

2. Steinbrück-Peer lebt nicht mehr

3. Günther Gauss – aus die Maus

Hoffentlich findet sich noch ein Promi, dessen Name mit „-ratzt“ endet.

Das fand ich nicht gut.

Noch mal Christo (dies mal auf der Kulturseite), und zwar zu seinem Versuch, den Reichstag mit der Post zu verschicken:


Sie schenkten Berlin einen magischen Moment, in dem sich Politik, Kunst und Leben die Waage hielten.
Wer sich daran erinnert, mit welcher Verbissenheit und Unnachgiebigkeit Christo und Jeanne-Claude ihre Urheber- und Vermarktungsrechte selbst gegen die kleinsten Ansichtskartenverlage verfolgt haben, der verzichtet gerne auf so ein „Geschenk“. Es mag sein, dass sich Politik, Kunst und Leben die Waage hielten, aber ihr Gewicht war verschwinden gering gegenüber der eigentlichen Triebkraft, dem Geschäft.



Sonntag, 15. November 2009

Ants






Das fand ich gut.

Endlich mal ein Problem, das man endgültig losen kann.

10.000.000.000 Ameisen leben auf der Erde. (Seite S 3)
Da braucht nur jeder Mensch (von 5.000.000.000) zwei zu zerquetschen, und die Viecher sind da, wo Säbelzahntiger und Mammut auch schon sind, im Artenhimmel (ach, übrigens, wo wir gerade beim Aussterben sind: womit hat Noah eigentlich die Löwen auf der Arche gefüttert?)

Das fand ich nicht gut.

Mist. Paar Zeilen später ist die ganze Vorfreude wieder hin.
5.760 km lang ist die Ameisenkolonie von der italienischen bis zur spanischen Mittelmeerküste.
Wenn die in 5-er-Reihe laufen und im Schnitt 2,5 mm lang sind, besteht diese Kolonie allein schon aus 11.250.000.000 Ameisen, also etwas mehr, als es überhaupt auf der Erde gibt. Müssen die sich beim Tsp. um ein, zwei Trilliarden verzählt haben. Die halten ja auch nie still, die Biester.

Donnerstag, 12. November 2009

Real Barcelona




Das fand ich gut.
De mortuis nihil nisi bene. Zweieinhalb Kilometer bis zum Bahnhof. Die Strecke muss man doch nicht mit dem Geländewagen fahren, um mit dem Zug mitzufahren. Aber der Tsp. enthält sich zu Recht jeder Kritik. De mortuis eben


Das fand ich nicht gut.
Wieder mal schlechte Berlin Kritiken, dies mal von Herrn Burdett.

Berlin, so analysiert er, sei die einzige Hauptstadt der Welt, deren Bewohner wirtschaftlich weniger leisten und deshalb auch ärmer sind als der Durchschnitt des Landes.
Aber es gibt nach seiner Ansicht zum Glück auch Hauptstädte, in denen es voran geht.

Die positivsten Veränderungen seien in Städten wie New York oder Barcelona erreicht worden, in denen es „sehr mächtige Bürgermeister“ gebe.
Vielleicht wäre Herr Burdett zu einem aus deutscher Sicht erfreulicheren Ergebnis gekommen, wenn er für Deutschland auch eine neue Hauptstadt erfunden hätte, Starnberg oder Blankenese zum Beispiel.

Samstag, 7. November 2009

RCC rettet Menschenleben




Zum Ende der Herbstpause:
Sonderbericht
RCC rettet Tausende Menschenleben


1. Die Entdeckung
Bei einem wissenschaftlichen Feldversuch hat RCC ene überraschende Entdeckung gemacht. Immer wenn RCC mit dem Fahrrad den Vorarlberger Damm in nördliche Richtung befuhr, versuchten genervte Kunden von Möbel Kraft, ihm die Vorfahrt zu nehmen, besonder freitags. Meistens erst in letzter Sekunde kamen die Autos vor ihm zu stehen. Das alles ist noch normal, aber jedes Mal hörte RCC erst die Hupe, bevor er das Bremslicht sah. Eine wissenschafliche Recherche (bei Brigitte.de) ergab, dass es jedenfalls beim Gewitter anders herum ist, weil sich nach allgemeiner Meinung Lichtwellen schneller bewegen als Schallwellen (Fachleute sprechen sogar von einem Verhältnis von etwa 1:1000). Ein Beitrag, aus dem sich ergibt, dass dieses Prinzip a) beim Auto oder b) auf dem Vorarlberger Damm nicht gilt, wurde von Science (http://www.sciencemag.org/) abgelehnt.

 
2. Die Erkenntnis
Das ließ RCC keine Ruhe. Also musste seine Prämissen fehlerhaft sein. Offensichtlich betätigten die Autofahrer Hupe und Bremse nicht gleichzeitig, sondern nacheinander. Die Zeitdifferenz wurde durch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Wellen zu Gunsten der Hupe sogar noch vergrößert. Mittels einer wissenschaftich fundierten Messmethode (man zählt langsam „einundzwanzig – zweiundzwanzig“ etc.) gelang es RCC die Zeitdifferenz exakt zu bestimmen. Es sind genau 314.159,26 Bruchteile einer Sekunde, also (wie erwartet) exakt das Mehrfache der Zahl Pi.

3. Die Erfindung
Da das Bremsen nach allgemeiner Meinung der Experten des ADAC für die Unfallverhütung von größerer Effizienz als das Hupen ist, meldete RCC das Patent an, nachdem nunmehr Kraftfahrzeuge derart umgerüstet werden, dass mit einem Schlag auf das Lenkrad die Bremse bedient wird, während ein Tritt mit dem rechten Fuß die Hupe aktiviert.

4. Die Auswirkung
Nach Expertenschätzung ist für das Jahr 2009 mit 5.070 Toten zu rechnen. Davon können nach der wissenschaftlich fundierten RCC-Formel 31, 41 % überleben, wenn das Hup-Brems-Verhältnis umgekehrt wird. Auf 43 Jahre bezogen bedeutet dies die Rettung von 68.455 Menschenleben, also ungefähr der Einwohnerzahl der Stadt Fulda.


Jetzt zum Alltagskram:
Das fand ich gut.
Kriegsminister Guttenberg nennt das Kind beim Namen. Stabilisierungsmaßnahme heißt jetzt wieder Krieg.
Das fand ich nicht gut.
Das bedeutet allerdings auch für alle noch im Weg stehenden Kollateralzivilisten das Ende der Schonzeit.