Das fand ich gut.
Das fand ich nicht gut.
Wären Christen nicht verfolgt worden, wäre ein zentrales Motiv für die Besiedlung der Neuen Welt entfallen.Mhh. Darüber muss man nachdenken. Nach Wikipedia war das zentrale Motiv eigentlich mehr fiskalisch.
Die bislang beutereichste Besetzung war die Eroberung Mexikos 1519 bis 1521, die dem Königshaus immensen Reichtum auf Kosten der aztekischen Ureinwohner gebracht hatte. Angesichts der erlangten Schätze wuchs die Gier der Konquistadoren nach Edelmetallen immer mehr an, weshalb die Entdeckungsreisen immer intensiver fortgeführt wurden.Allein bei der Schlacht von Tenochtitlan (1527) kam es zu 240.000 Kollateralschäden Aber irgendwas muss sich Malte doch gedacht haben. Dass die spanischen Christen von ihrem katholischen König verfolgt wurden, ist nicht sehr wahrscheinlich. Also Rache für Rom? 1500 Jahre später? Oder die haben geglaubt, Nero versteckt sich immer noch in Tenochtitlan? Herr Lehming, bitte weiter forschen.
Nur eine gut erzogene und hoch gebildete Elite ist in der Lage, in Politik und Wirtschaft auf internationalem Parkett zu bestehen…In seinen „Betrachtungen eines Unpolitischen“ hatte Thomas Mann noch ein feines Gespür für jene Auswüchse von Demokratie und Massengesellschaft, mit denen sich das humanitäre Denken unglaubwürdig macht. Thomas Mann hatte sich mit seinem Buch, wie er später schrieb, den „Nivellierungstendenzen der heraufkommenden mechanisierten Zivilisation“ entgegengestellt: „Ich kämpfte für ein Deutschland, das ich kannte und liebte, für ein Deutschland, das selbst in der Parvenu-Atmosphäre des Wilheminischen Kaisertums noch gedeihen konnte: eine geistige Haltung, die sich zur Musik, Metaphysik, Psychologie, einer pessimistischen Ethik und einem individualistischen und humanistischen Idealismus bekannte, das politische Element aber geringschätzend ausschied.“Ich spendiere jedem ein Bier im Mommseneck, der mir das erklären kann.
„Das Land [Spanien] im innern trocknet immer mehr aus, die Ränder sind vom Meer bedroht.“Wo war also Herr Schulze im Urlaub, wenn er Katalonien für den nordwestlichen Teil Spaniens hält?
"Da regiert sie nun emsig vor sich hin, zehrt sich auf im Kampf für ein paar halbfette Pfründe, die sie den deutschen Hoteliers, Vermietern und Apothekern versprochen hatte. Das ist klein. Und es sticht besonders deshalb ins Auge, weil es alles zu sein scheint, was die FDP nach elf Jahren Verantwortungsabstinenz zur Gestaltung des Landes beizutragen hat. Es fehlt der Entwurf, die Linie, die Haltung."
Und warum hören wir nichts von FDPlern, wenn zum Beispiel christliche Missionarinnen im Jemen ermordet werden? Da kneifen sie.
"Unvergessen auch Klaus Kinkel, wie er sich weigerte, den Gebetsschal des Dalai Lama umzulegen."Unvergessen Klaus Kinkel? Den musste ich erst einmal googeln, so vergessen ist er. Und seine einzige Großtat war es, sich zu weigern, den versifften Schal von dem Mann umzuhängen, der sich selbst mit Gott verwechselt
Wie kann es sein, dass wir ein Minarettverbot als Verstoß gegen die Religionsfreiheit in der Schweiz kritisieren, wir uns aber andererseits in Deutschland nicht vom demokratisch gewählten Abgeordnetenhaus, sondern von den Kirchen vorschreiben lassen müssen, wie besinnlich die Adventssonntage in Berlin zu bleiben haben?Aber für RCC ändert sich ja zum Glück nichts: Bier und Zigies gib't nach wie vor an der Tanke, selbst auf Weihnachten.
Es [das Urteil] mag rührend altmodisch sein, richtig ist es trotzdem.Wer selbst enfach zu faul ist, auch Sonntags seine Kommentare zu schreiben, freut sich natürlich über das Lob aus Karlsruhe.
"In traditionell konservativen und gegenüber ausländischen Einflüssen besonders sensiblen Kantonen wie Appenzell-Innerrhoden kamen die Minarettgegner auf über 70 Prozent."Das fand ich nicht gut
Es dürfte nicht häufig vorkommen, dass 150 Euro die Geister so gründlich scheiden. Doch das Betreuungsgeld hat ausgelöst, was in unserer Konsensdemokratie selten geworden ist, den grundsätzlichen Konflikt.Ja, aber so einfach ist das gar nicht! Es geht nämlich nicht um 150 €, sondern das ist nur der monatliche Betrag für ein Kind in einer Familie. Das läppert sich, Herr Gauland, und – hast du’s nicht gesehen – fehlen dem Fiskus mehrer Tausend Euro, wenn nicht mehr. Das ist leider so ähnlich wie mit der Pendlerpauschale und der Mehrwertsteuer. Auch wenn die MWSt für einen Cappuccino bei Starbucks nur 57 Cent beträgt, ist es gar nicht so einfach, den MWSt-Satz so mir-nichts-dir-nichts um 3% zu erhöhen. Jedenfalls nicht in einer Regierung ohne SPD-Beteiligung.
Oder warum sonst eilte er [Westerwelle] kaum im Amt als Erstes nach Polen?Ja, wohin denn sonst? Liechtenstein? Siebenbürgen? Nordkorea?
65 Jahre nach Kriegsende, nach Mauerfall und Perestroika wäre es nun aber langsam an der Zeit, dass auch die letzte große Opfergruppe des Weltkrieges, die Vertriebenen, ihre Anerkennung findet.Ach ja? Und dann können wir endlich den „Schlussstrich“ ziehen?
Sie schenkten Berlin einen magischen Moment, in dem sich Politik, Kunst und Leben die Waage hielten.Wer sich daran erinnert, mit welcher Verbissenheit und Unnachgiebigkeit Christo und Jeanne-Claude ihre Urheber- und Vermarktungsrechte selbst gegen die kleinsten Ansichtskartenverlage verfolgt haben, der verzichtet gerne auf so ein „Geschenk“. Es mag sein, dass sich Politik, Kunst und Leben die Waage hielten, aber ihr Gewicht war verschwinden gering gegenüber der eigentlichen Triebkraft, dem Geschäft.
10.000.000.000 Ameisen leben auf der Erde. (Seite S 3)Da braucht nur jeder Mensch (von 5.000.000.000) zwei zu zerquetschen, und die Viecher sind da, wo Säbelzahntiger und Mammut auch schon sind, im Artenhimmel (ach, übrigens, wo wir gerade beim Aussterben sind: womit hat Noah eigentlich die Löwen auf der Arche gefüttert?)
5.760 km lang ist die Ameisenkolonie von der italienischen bis zur spanischen Mittelmeerküste.Wenn die in 5-er-Reihe laufen und im Schnitt 2,5 mm lang sind, besteht diese Kolonie allein schon aus 11.250.000.000 Ameisen, also etwas mehr, als es überhaupt auf der Erde gibt. Müssen die sich beim Tsp. um ein, zwei Trilliarden verzählt haben. Die halten ja auch nie still, die Biester.
Berlin, so analysiert er, sei die einzige Hauptstadt der Welt, deren Bewohner wirtschaftlich weniger leisten und deshalb auch ärmer sind als der Durchschnitt des Landes.Aber es gibt nach seiner Ansicht zum Glück auch Hauptstädte, in denen es voran geht.
Die positivsten Veränderungen seien in Städten wie New York oder Barcelona erreicht worden, in denen es „sehr mächtige Bürgermeister“ gebe.Vielleicht wäre Herr Burdett zu einem aus deutscher Sicht erfreulicheren Ergebnis gekommen, wenn er für Deutschland auch eine neue Hauptstadt erfunden hätte, Starnberg oder Blankenese zum Beispiel.